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Als sie ihn leidenschaftlich küsste, passierte es. Eine gewaltige Kraft riss den Baum aus seiner Verankerung. Amèlie, die wegen des Lärms die Augen öffnete schrie vor Angst. Daraufhin drehte sich ihr Freund um und schubste sie zur Seite. Auch er wollte noch springen, doch es war schon lange zu spät.Als amèlie aufsah konnte sie nichts außer Ästen und Blättern erkennen. Tim war verschwunden. Ein lautrer Schrei durchdrang die plötzlich wieder eingetretene Stille. Sie krabbelte auf das Wirrwarr zu und grub ihre Hände tief hinein. Sie dachte schon sie würde ihn nicht finden, doch dann erfassten ihre zittrigen Hände den Stoff seiner Jacke. Sie zog ihn mit letzter Kraft heraus. Sein Gesicht war blass und kalt und sie konnte seinen Atmen nicht spüren. Auch sein Herz war verstummt. Das sonstige Pochen, das sie immer hörte, wenn sie ihren Kopf auf seinen Oberkörper legte, war verschwunden.Die Tränen rannen ihr übers Gesicht.Gerade noch waren sie überglücklich gewesen und jetzt ist er tot. Er hatte sein Leben für ihrs aufs Spiel gesetzt. Ein Spaziergänger riss sie kurzzeitig aus ihrer Trance, er hatte den Lärm und die Schreie gehört und sich auf die Suche gemacht. Er informierte den Notarzt, doch dieser konnte auch nur Tim's Tod feststellen. Amèlie konnte es nicht fassen. Sie hatte gerade den liebsten Menschen, den es auf der Welt gab verloren.
Auf einmal waren viele Stimmen um sie herum. Ihre Eltern und Geschwister. Sie war zu Hause, doch wie sie da hingekommen war wusste sie nicht. Sie wendete sich sofort ab und sperrte sich in ihrem Zimmer ein. Sie wollte allein sein. Sie öffnete als erstes ihre Schubladean ihrem Nachttisch und zog aus einer Ecke eine Glasscherbe hervor. Sie hatte sie schon lang nicht mehr benuzt, seit sie mit Tim zusammen war. Sie hatte sich vorgenommen es nicht wieder zu tun, doch sie hatte keine andere Wahö, jetzt wo er tot ist. Einen Schnitt nach dem anderen setzte sie und sie fühlte sich besser, für einen Augenblick. Sie schlief ein, erwachte jedoch alsbald, von Albträumen geweckt. Dann bemerkte sie die Stille im Haus. Ihre Eltern hatten sie in Ruhe gelassen, um ihr Zeit zu geben, doch es war erst eine Stunde vergangen, seit sie ihr Zimmer betreten hatte und es war noch nicht spät. Doch dann wurde ihr klar, waum es so ruhig war. Es war wie immer. Ihre Eltern hatten sie vergessen, es war ihnen so ziemlich egal was Amèlie machte oder was in ihr vorging. Deshalb hatte sie auch das Ritzen angefangen. Auf einmal kam alles wieder in ihr hoch, die ganze Traurigkeit, die sie in ihrer Jugend zu Hause erlebt hatte. Ebenso wie die Traurigkeit über den Tod von Tim. Dann fasste sie einen Entschluss. Niemand würde sie finden. Sie schlich sich aus dem Haus und rannte durch die Nacht. Sie erinnerte sich an die Stelle, an der der Baum Gestanden hatte. 100 Meter weiter war ein See, in dem sie schon als Kind baden gegangen ist. Er war wohl sehr tief, denn ihre Eltern hatten sie immer davor gewarnt weit hinaus zu schwimmen. Doch das war wie geschaffen, für das was sie vor hatte...



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